Die Geschichte der " Knallhütte"


Als im Jahre 1959 Karl Reinhardt an einem Sonntag mit seinem Freund spazieren ging und sie an den Waltersberg kamen , waren sie so begeistert , dass er sich vornahm , hier ein Wochenendhaus zu erstellen.

Bei einem so fleißigen Mann dauerte es auch nicht lange , bis es zur Vollendung kam.

So kam es natürlich auch, dass nicht nur Karl Reinhardt das Plätzchen gefiel, von dem man einen herrlichen Ausblick ins Werratal bis nach Thüringen hat, sondern es kamen auch viele Freunde.

Da geht es ohne Getränke nun mal nicht. So stellte sich Karl Reinhardt auf die Straße und hielt den ersten Bierwagen, der vorbeikam an und bat um Getränkelieferung.Dies war der von der Brauerei Keim, Knallhütte eingesetzte Bierverleger Winkelstein aus Leimbach.Mit Flaschenbier und Sprudel ging es dann los.Die Belieferer hatten damals schweres Tun,um Ihre Ware loszuwerden.

Es musste alles den Berg hochgetragen werden und an solchen Tagen wie 1. Mai und Himmelfahrt, Ostern oder Pfingsten war auf der Knallhütte, wie wir unsere Hütte tauften, schon ordentlich was los.Um den Gästen zu zeigen, dass das Lokal offen war, hatte wir eine Knallhütten-Fahne, die immer gehisst wurde, wenn die Hütte besetzt war.

Ein fremdes Bier auf der Hütte brachte Karl und Anneliese manchmal Schwierigkeiten.Aber man hatte sich der "Knallhütten Brauerei" verschrieben und da stand man auch zu.Wenn dann ganz große Meckerer kamen, machte man das Transparent ab und Hersfelder drauf und schon schmeckte das Bier ganz toll.
Durch eine gute Küche und gepflegte Getränke ist die "Knallhütte" weit über die Grenzen bekannt geworden.
Die Hütte war kein Wochenendhaus mehr, sondern schon eine richtige Gaststätte.Karl schaffte neben seiner Arbeit im Schacht Herfa immer weiter, um seinen Gästen ein angenehmes Plätzchen zu liefern.Die Arbeit auf der Hütte wurde immer mehr, die Abende immer länger, die Fahne immer öfter gehißt.


Kutschfahrten und Grillfeste sorgten für immer mehr Attraktion.Die Gaststätte reichte nicht mehr aus und wir bauten wiederum in eigener Regie einen weiteren Raum an.

Bis 1974 wurde mit Flaschenbier gearbeitet, erst Große, dann Kleine.Dann überlegten wir, ob es nicht ratsamer sei, doch das gute Hütt im Faß zu nehmen und siehe da, der Entschluss war gut.Während wir früher nur Mittwochs,Freitags,Samstags und Sonntags oben waren, ist es heute so, dass wir, bis auf Mittwochs, jeden Tag geöffnet haben.

Ein Spaziergang von 20Minuten bringt täglich alte und junge Bürger vom Ort zur Knallhütte.Die große Terrasse lädt ein, einen Blick  ins Werratal und auf die weißen Berge von Wintershall zu werfen.


Mittlerweile ist die Knallhütte in die nächsten fleißigen Hände übergegangen und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern.

Und es hat sich einiges verändert.Heute finden auf der familiär geführten Knallhütte in zwei verschiedenen Räumen über 120 Personen und auf der Panorama Terrasse bis zu 80 Personen, Platz.Gute Speisen aus eigener Schlachtung und gepflegete Getränke aus einer 255-jährigen Privatbrauerei werden dem Gast angeboten.

Hochzeiten, Versammlungen, Motorrad-Treffen und Veranstaltungen jeder Art( wie Alleinunterhalter, Haxenessen, Weihnachtsfeiern, Osterbrunch, Konfirmationen oder das große Country-Festival usw.) finden heute auf der Knallhütte statt.
Aber auch die jüngsten Gäste kommen bei Ihnen nicht zu kurz. Sie bieten genügend Abwechslung.Die Kinder können malen, Fahrrad fahren oder sich auf dem Spielplatz austoben.

Aber am Besten kommen Sie einfach mal vorbei und beurteilen selbst.

Thomas und Elke Reinhardt, sowie das gesamte Team der Berggaststätte Knallhütte bewirten Sie gerne.